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Montageanleitungen, allgemeine Hinweise

Auf dieser Seite finden Sie Montage & Verlegeanleitungen zu allen Kautschukprodukten. Die Anweisungen können wahlweise direkt online eingesehen werden oder als PDF-Dokument gedownloadet werden, beispielsweise zum Einsatz auf Laptops.

Bitte beachten Sie die Hinweise in den verschiedenen Anleitungen genau, bevor sie mit der Verlegung von Kautschukprodukten beginnen, und halten sich exakt an die vorgeschriebenen Schritte zum Einbau! Fragen zu den einzelnen Anleitungen beantworten Ihnen unsere Mitarbeiter, bitte nutzen Sie dazu auch den Kontaktbereich.




Verlegung der Fallschutzelemente auf wasserdurchlässigem Unterbau (Neuanlagen)

Zeichnungen, Download



Aufbau:

Die benötigte Fläche ist vor Ort gemäß den gewünschten Einbautiefen auszukoffern.

Aufbau einer Schottertragschicht nach ZTVT; Dicke 15 cm; bestehend aus einer Körnung 0 - 32, bzw. 0 - 45 mm; bei nicht ausreichender Frostsicherheit (nach den örtlichen Gegebenheiten) des anstehenden Bodens ist vorher eine Frostschutzschicht von mindestens 10 cm Dicke einzubauen.

Beide Schichten sind bis zur Standfestigkeit zu verdichten. Als letzte Feinschicht/Ausgleichsschicht wird eine Bettung aus einem Feinsplittgemisch 3 - 7 mm, in einer Schichtdicke von 25 mm eingebaut und hohlraumfrei abgezogen und bis zur Standfestigkeit verdichtet.

Die gesamte Fläche sollte ca. 2% Gefälle aufweisen und durch eine stabile Einfassung, z.B. conlastic-proflex 150, begrenzt sein.

(siehe Zeichnung #1)


Das Verlegen der Fallschutzelemente erfolgt mit dem Verbundsystem, wodurch eine kraftschlüssige Verbindung hergestellt wird, die ein Heraushebeln oder ein Verschieben verhindert.

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Verlegung immer im Verbund (niemals auf Kreuzfuge) erfolgt; d.h. jede 2. Reihe mit einer ½-Platte (auf Wunsch ab Werk) beginnt.

(siehe Zeichnung #2)


Alle Fallschutzelemente müssen exakt verlegt und ausgerichtet werden und mit starkem Druck (knirsch und ohne Spalt) zwischen die stabile Einfassung eingebaut werden. Wir empfehlen zwei Seiten der Einfassung erst nach erfolgter Verlegung der Elemente zu schließen!

Wie dargestellt, müssen auf einer Flächenlänge von z.B. 8,00 m exakt 16 Stück Fallschutzplatten 0,50 x 0,50 m verlegt werden; bei einer Flächenbreite von 4,00 m exakt 8 Elemente. Im maßlichen Beispiel dürfen keine Passzuschnitte angefertigt werden!

Eine zusätzliche Verkürzung der Platten würde zur Folge haben, dass bei witterungsbedingtem Schrumpfen der Kautschukelemente Spalten/Fugen entstehen, die zu dauerhaften Schäden der gesamten Fläche führen.

Verlegefehler entstehen z.B. dann, wenn auf einer Länge (wie in unserem Beispiel) von 8,00 m nur 15 ¾ Platten in der ersten Reihe verlegt werden. Ein Zeichen dafür, dass die Elemente bereits während der Verlegearbeiten nicht exakt knirsch beigeschoben wurden.

Das Verlegen erfolgt unter Hinzunahme der mitgelieferten Steckhülsen, die in die entsprechenden Bohrungen an den Platten-Stirnseiten eingeschoben werden.

Bei öffentlich zugänglichen Flächen ist es unbedingt notwendig, eine Anbindung der Fallschutzzone an die umlaufende Begrenzung mit unserem Spezialkleber (Kartusche) vorzunehmen (Bedarf: ca. 100 g/lfdm). Die Verklebung kann nur bei trockener Witterung und nicht unter 10 Grad C erfolgen!

Gehrungen und Anschlüsse an andere Bodenbeläge, Kanten, Spielgerätepfosten und Kanaleinläufe können mittels Stichsäge (Holzblatt, mittlere Zahnung) angepasst werden und sollten allerdings auch durch den Kartuschenkleber befestigt werden (im öffentlichen Bereich empfehlenswert). Die Verklebung kann nur bei trockener Witterung und nicht unter 10 Grad C erfolgen!

Abweichung Verlegung terrasoft XL, terrasoft XXL, rondo

Diese Elemente werden produktionsbedingt nicht mit Stecksystem geliefert und verlegt. Die Reihen werden sowohl untereinander als auch zur umlaufenden Einfassung mit unserem Spezialkleber (Kartusche) gesichert. Hierzu sind jeweils 6 Klebepunkte je Außenkante Platte, Durchmesser ca. 25 - 30 mm, in Abhängigkeit von der Plattenstärke, aufzutragen. Die Verklebung kann nur bei trockener Witterung und nicht unter 10 Grad C erfolgen!

Abweichung Verlegung duosoft und quadrosoft

Diese Elemente werden in den Außenabmessungen von 0,40 x 0,60 m gefertigt. Die vorgeschriebene Verlegung auf Kreuzfuge (unbedingt darauf achten!) mittels Stecksystem (Lieferumfang) erfolgt, indem die 1. Reihe exakt ausgerichtet und engfugig beigeschoben wird.

Im übrigen sind die vorgenannten Verlegevorschriften, insbesondere der engfugige, spaltfreie Einbau auf Knirsch unbedingt zu beachten!

(siehe Zeichnung #3)




Downloadversion

Größe:

225 KB

Format:

PDF



Zeichnung #1



Zeichnung #2



Zeichnung #3



Verlegung der Fallschutzelemente auf festem Untergrund (nachträglicher Einbau)

Zeichnungen, Download



Bei der Verlegung auf Beton, Asphalt oder sonstigen wasserundurchlässigen Untergründen werden Stolperkanten und Auftritte über abgeschrägte Rand- und Eckplatten vermieden; z.B. conlastic-profil-V-Rand- und Eckelemente.

Diese werden mit unserem Spezialkleber, handelsüblichen Dübeln (S8) und verzinkten Holzschrauben DIN 571, 8 x 100, sowie D-Scheiben DIN 9021, befestigt. Diese Umrandung sorgt zusätzlich für eine Lagesicherung und sollte deshalb mittels Steckhülsen die angrenzenden Fallschutz-Elemente verbinden. Im vorderen (dünneren) Bereich der Rand- und Eckelemente empfehlen wir eine zusätzliche Verklebung mittels Spezialkleber (Kartusche); Bedarf: ca. 100g/lfdm. Der Untergrund muss staubfrei und trocken sein. Die Verlegung und Verklebung kann nur bei trockener Witterung und nicht unter 10 Grad C erfolgen!


Montage- und Einbauanleitung: profil 50-100-150 (siehe Zeichnungen # 1,2,3)


profil 50 ohne Bohrungen

Die Befestigung auf dem planen und staubfreien Untergrund erfolgt mittels mitgeliefertem Kleber (Kartusche). Die Verklebung kann nur bei trockener Witterung und nicht unter 10 Grad C erfolgen. Gehrungen können mittels Stichsäge (Holzblatt, mittlere Zahnung) angepasst werden und sollten allerdings auch stirnseitig mit dem Kartuschenkleber befestigt werden. Um eine kraftschlüssige Verbindung herzustellen sollten die kurzen Stirnseiten, die Bohrungen aufweisen, mit den beigefügten Steckverbindungen verbunden werden.

profil 50 mit Bohrungen

Die Befestigung erfolgt mittels 5 Stück Dübeln S8 und 5 Stück verzinkten Schrauben; DIN 9021, 6 x 80 mm, sowie 5 Stück U-Scheiben, DIN 9021 (gehören nicht zum Lieferumfang und müssen extra in Auftrag gegeben werden). Dübellöcher für Dübel S8, 40 mm bohren; profil 50 mit verzinkten Holzschrauben und U-Scheiben befestigen; den Schraubkopf in die Bohrung von profil 50 versenken und die vorhandenen Vertiefungen mit Kleber und Stopfen (Zubehör, wird mitgeliefert) schließen.

profil 100 ohne Bohrungen

Der Einbau kann hochkant oder liegend erfolgen. Es ist ein Betonfundament in der Qualität B 25, ca. 35 cm tief und ca. 25 cm bzw. 8 cm breit bei stehender Befestigung herzustellen; die Befestigung von profil 100 sollte auf glatt abgezogenem Unterbeton mit drei vorher bis zum Gewinde eingesetzten verzinkten Holzschrauben 8 x 180, DIN 571 erfolgen (gehört nicht zum Lieferumfang); um eine kraftschlüssige Verbindung herzustellen sollten die kurzen Stirnseiten, die Bohrungen aufweisen, mit den beigefügten Steckverbindungen verbunden werden. Gehrungen (auf Wunsch in 45 und 30 Grad lieferbar) und Passlängen können auf der Baustelle mittels Kettensäge zugeschnitten werden.

profil 100 mit Bohrungen

Auf vorhandenem Betonfundament werden die Kautschukteile fach- und fluchtgerecht mit 3 verzinkten Holzschrauben DIN 571, 8 x 180 mm in vorher zu setzende Dübel S12 D: 12 mm unter Verwendung einer U-Scheibe, DIN 9021, 10 mm, eingesetzt (gehören nicht zum Lieferumfang und müssen extra in Auftrag gegeben werden). Die vorhandenen Befestigungsbohrungen sind anschließend mit beigefügten Stopfen D: 30 x 15 mm, oberflächenbündig zu verschließen. Zur besseren Dauerbefestigung empfehlen wir, den Stopfen mit Kartuschenkleber zu verkleben (Lieferumfang); um eine kraftschlüssige Verbindung herzustellen sollten die kurzen Stirnseiten, die Bohrungen aufweisen, mit den beigefügten Steckverbindungen verbunden werden. Gehrungen (auf Wunsch in 45 und 30 Grad lieferbar) und Passlängen können auf der Baustelle mittels Kettensäge zugeschnitten werden.

profil 150 ohne Bohrungen

Der Einbau kann hochkant oder liegend erfolgen. Es ist ein Betonfundament in der Qualität B 25, ca. 35 cm tief und ca. 25 cm bzw. 8 cm breit bei stehender Befestigung herzustellen; die Befestigung von profil 150 sollte auf glatt abgezogenem Unterbeton mit drei vorher bis zum Gewinde eingesetzten verzinkten Holzschrauben 10 x 200, DIN 571 erfolgen (gehört nicht zum Lieferumfang); um eine kraftschlüssige Verbindung herzustellen sollten die kurzen Stirnseiten, die Bohrungen aufweisen, mit den beigefügten Steckverbindungen verbunden werden. Gehrungen (auf Wunsch in 45 und 30 Grad lieferbar) und Passlängen können auf der Baustelle mittels Kettensäge zugeschnitten werden.

profil 150 mit Bohrungen

Auf vorhandenem Betonfundament werden die Kautschukteile fach- und fluchtgerecht mit 3 verzinkten Holzschrauben DIN 571, 10 x 200 mm in vorher zu setzende Dübel S14 D: 14 mm unter Verwendung einer U-Scheibe, DIN 9021, 10 mm, eingesetzt (gehören nicht zum Lieferumfang und müssen extra in Auftrag gegeben werden). Die vorhandenen Befestigungsbohrungen sind anschließend mit beigefügten Stopfen D: 30 x 15 mm, oberflächenbündig zu verschließen. Zur besseren Dauerbefestigung empfehlen wir, den Stopfen mit Kartuschenkleber zu verkleben (Lieferumfang); um eine kraftschlüssige Verbindung herzustellen sollten die kurzen Stirnseiten, die Bohrungen aufweisen, mit den beigefügten Steckverbindungen verbunden werden. Gehrungen (auf Wunsch in 45 und 30 Grad lieferbar) und Passlängen können auf der Baustelle mittels Kettensäge zugeschnitten werden.

Montage- und Einbauanleitung: proflex 150-250-300/-beach (siehe Zeichnungen # 4,5)


Die elastischen Randeinfassungen proflex 150/250/300 werden wahlweise mit und ohne innenliegende Stahleinlage geliefert. Sie sind zum Einbau in eine Betonrückenstütze bestimmt (Ausnahme proflex 250). Im Inneren dient ein 4 mm starkes Lochblech als Versteifung, die eine gute Handhabung und einen fluchtgerechten Einbau ermöglicht. Die Nutzungshöhe beträgt bei der proflex 150 ca. 150 mm, gemessen von der Oberkante der Betonrückenstütze.

Die proflex 250 zeichnet sich durch eine verstärkte Armierung aus. Wir verwenden hierzu drei, in Längsrichtung verlaufende, 8 mm starke Murniereisen und drei Bodenanker. Die so erreichte Festigkeit erlaubt eine maximale Nutzungshöhe von 250 mm, gemessen von der Oberkante der Betonrückenstütze. Dabei sorgen die stabilen Bodenanker für eine optimale Standfestigkeit.

Die proflex 300 hat vier Bodenanker (wahlweise mit und ohne innenliegende Stahleinlage).

Alle Randeinfassungen sind stirnseitig mit einem kraftschlüssigen Verbundstecksystem ausgerüstet, wodurch eine einfache, saubere und fluchtgerechte Montage gewährleistet wird. Der Einbau erfolgt mittels einer Betonrückenstütze in der Qualität B 25. Hierzu wird die elastische Randeinfassung höhen- und fluchtgerecht eingesetzt, ausgerichtet und die Betonrückenstütze so fest verdichtet, dass eine gute Verbindung mit den Längsrillen oder den Bodenankern gewährleistet ist. An den Stirnseiten erfolgt die Verbindung mit Hilfe des kraftschlüssigen Stecksystems (Lieferumfang). Bei der Montage von gerundeten Einfassungen kann die elastische Randeinfassung vorgebogen werden und mittels Fixierstäben (Dachlatten oder Moniereisen) arretiert werden. Nach dem Abbinden des Betons werden diese Montagehilfen wieder entfernt.

Montage- und Einbauanleitung: Palisade 400/600 mit und ohne Kehle Hang- und Stützpalisade (siehe Zeichnung # 6)


Wir empfehlen ein Betonfundament in der Qualität B25 in den Maßen 50 cm tief und 30 cm breit herzustellen um dann die Palisade mit dem Bodenanker (bei Palisade 400 und 600, leicht angeschrägt) in den frischen Beton höhen- und fluchtgerecht einzusetzen. Der Beton ist anschließend fest zu verdichten. Seitenstützen sind nicht erforderlich.

Montage- und Einbauanleitung: Polygon (siehe Zeichnung # 7)


Es ist ein Betonfundament in der Qualität B25, ca. 40 cm tief und ca. 30 cm breit herzustellen, den Sitz- und Begrenzungspoller höhen- und fluchtgerecht mit dem Betonankerrohr in den frischen Beton einsetzen.

Montage- und Einbauanleitung: Würfel (siehe Zeichnung # 8)


Die Befestigung des Würfels erfolgt mit vier verzinkten Holzschrauben, DIN 571, 10 x 200 mm, auf glatt abgezogenem Unterbeton, die Schrauben sind bis zum Gewinde einzuschrauben (nicht im Lieferumfang); und anschließend in den frischen Beton (B25) gedrückt und ausgerichtet.



Technische Änderungen vorbehalten! Stand: September 2004




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935 KB

Format:

PDF



Zeichnung #1



Zeichnung #2



Zeichnung #3



Zeichnung #4



Zeichnung #5



Zeichnung #6



Zeichnung #7



Zeichnung #8


copyright 2005 - 2011 conlastic gmbh